Architecture, Art & Travel

Komm mit auf meine Reise und lass dich inspirieren von der Vielfalt, die da draußen auf dich wartet.

In zwei Monaten von Rockhampton nach Cairns

Etwas verzögert mache ich mich auf eine Entdeckungstour von meinem australischen Job in Biloela im Norden. Meinen Job hatte ich bereits Mitte August 2025 – spontaner als gedacht – verlassen. In Rockhampton nahm ich mir erstmal zwei Wochen Zeit, um den Ort etwas zu erkunden und ein paar organisatorische Dinge zu klären. Etwas zu stürmisch bin ich am 02.09.2025 dann losgefahren, um meine Reise zu starten. Zu dem Zeitpunkt dachte ich noch über Cairns, Darwin und die Kimberley Region zu fahren, ehe ich durch das Outback runter nach Adelaide fahre. Aber der Weg ist weit, es gab viel zu erleben und mehrere unerwartete Pausen zwischendurch.

Innerhalb weniger Tage und spannender Erlebnisse bin ich in Townsville gestrandet, wo ich feststellte, dass mir das etwas zu schnell ging und ich euch doch auf meine Reise mitnehmen wollte. Da ich diese Webseite erst startete und noch wenig Ahnung von WordPress habe, nahm ich mir noch weitere zwei Wochen Zeit, um einen Fuß ins Bloggen zu setzen. Zusätzlich detaillierte ich meinen Reiseplan weiter und buchte schon die ersten Touren hoch bis zum Cape Tribulation. Dabei stellte ich fest, dass es doch mehr zu erleben gibt, als ursprünglich angenommen und da ich zwischendurch auch mal Pause brauche, um euch auf dem Laufenden zu halten, musste ich ein paar Abstriche machen. Cape York wäre mit meinem kleinen Nissan X-Trail wahrscheinlich eh schwer geworden und sowohl die Nationalparks im nördlichen Northern Territory, als auch die Kimberley Region sind wohl kurz nach der Regensaison besser, um die Wasserfälle in voller Pracht zu erleben. Doch noch stand der Plan, anschließend durchs Outback nach Adelaide zu fahren, wo mich Mitte November ein Freund besuchen kommen wollte.

Unterwegs hatte ich bereits haufenweise erlebt und bin bei dem ganzen Trubel kaum hinterher gekommen, euch Up-To-Date zu halten. Als ich dann Mitte Oktober auf einem Campingplatz kurz vor der Flussüberquerung zum Cape Tribulation ankam, verspürte ich den großen Drang in mir, eine Pause zu machen. Ich hatte es satt, so viele Aufgaben und unfertige Geschichten in meinem Kopf mitzuschleppen und wollte meinem Kopf mal etwas Zeit gönnen, um wieder zur Ruhe zu kommen. Eine Weile überlegte ich, was ich wirklich will: Alles sehen und erleben und dabei noch mehr Geschichten sammeln, die ich zeitlich nicht niedergeschrieben bekomme – oder meinen Plan lüften, mir mehr Zeit für mich und zum Schreiben nehmen und dafür (erstmal) weniger erkunden. Je länger ich darüber nachdachte, umso stärker wurde mir mein ursprünglicher Grund, nach Australien zu kommen, wieder klar. Ich wollte wieder lernen, entspannter zu sein und das Leben zu genießen, ohne die tausend selbst auferlegten Aufgaben im Kopf.

Somit stand es fest. Es war schon fast November, sodass es in Zentr-Alaustralien wahrscheinlich schon fast zu warm für längere Wanderungen war. Ich lockerte meinen Plan etwas auf, dass ich mir noch die Atherton Tablelands ansehe und dann über Normanton und Mount Isa City direkt runter in den Süden fahre. Denn noch immer stand der Plan Mitte November in Adelaide zu sein. Außerdem lebe ich seit einem dreiviertel Jahr im tropischen Australien und weiß gar nicht mehr, wie sich trockene, oder gar kalte natürliche Luft anfühlt.

Bei einem Ausflug zu den unbeschreiblich beeindruckenden Windin Falls Mitte Oktober geschah das Unerwartete. Nach einem perfekten Tag wollte mein Auto plötzlich nicht mehr anspringen. Es dauerte eine Weile, bis die Werkstatt herausfand, was das tatsächliche Problem war. Freundlicherweise wurde ich von deren Familie aufgenommen und konnte mit ihnen auf die Reparatur meines Wagens warten und währenddessen die Traditionen auf einer kleinen australischen Farm kennenlernen.

Was genau ich alles erlebt habe und wie es mit meinem Auto ausgegangen ist, findest du hier auf meinem kleinen Reiseblog.

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Der fast perfekte Tag: Am Rande des Wasserfalls

Wir fuhren von Cairns durch die Berge zu den Windin Falls. Die Wanderung war entspannter als gedacht und die Aussicht vom Wasserfall aus über das Tall atemberaubend! Zu dem entdeckten wir einen Echidna und bei Yungaburra Schnabeltiere und Echsen. Der perfekte Tag, dessen Ende ich nicht kommen sah.

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Same Same but different: Schoko und Wein in Shannovale

The Australian Chocolate Farm + Shannovale Tropical Fruit Winery | Obwohl ich vor zwei Wochen schon auf einer Kakaofarm und bei einer tropischen Weinverkostung war, ließ ich mich nicht beirren den Tag zu wiederholen – nur eben wo anders. Dennoch lernte ich viel neues und einen spannenden anderen Blickwinkel.

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Entdeckungstour Kuranda: durch den Regenwald und mit Aborigines

Der Tagesausflug nach Kuranda begann bereits mit einer einzigartigen Eisenbahnfahrt durch die Berge. Nach eine Trödel-Pause in Kuranda ging es weiter zur Rainforreststation, wo wir mit der Army Duck fuhren und die Pamagirri-Kultur kennenlernten. Die Fahrt mit der Skyrail hat den Tag abschließend abgerundet.

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Schokolade und Wein: Orte, die dich verführen

Charley’s Chocolate Factory + Murdering Point Winery | Nach einer spontanen Planänderung entschied ich mich für eine Schokoladenführung und eine Weinverkostung. Ich lernte viel über Kakaopflanzen und wieso Kakao eine Frucht ist. Danach konnte ich mich auch bei der Murdering Point Winery durchkosten. Insgesamt ein sehr leckerer Tag.

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Mit dem Strom und unter Wasser: Wildwasserrafting in Tully

Nachdem ich kurz den kleinen Ort Tulli kennenlernte, begann auch schon mein Ausflug mit dem Bus bergauf und mit dem Schlauchboot den Fluss entlang wieder runter. Schon die Aussicht war erstaunlich. Doch mit dem kleinen Boot die Stromschnellen entlang zu düsen war ein Erlebnis für sich.

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Känguru und Schnabeltier: von Cape Hillsborough zum Eungella Nationalpark

Bereits früh morgens startete mein Tag mit Kängurus zum Sonnenaufgang am Strand. Den restlichen Tag verbrachte ich im Eungella Nationalpark, wo ich von seiner Vielfältigkeit überrascht wurde. Ich sah riesige Fledermäuse, Schildkröten und sogar Schnabeltiere in ihrem tropischen Lebensraum, den ich bei mehreren Wanderungen kennenlernte.

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